Gewinnspiel


Moin Leute, die Freunde der e-Carsharing Gruppe haben ein tolles (Reise-)päckchen geschnürt und das möchte ich gerne weiterverbreiten… Ganz nach dem Motto „sharing is caring“:

Es geht um die e-mobile Landpartie, ein Erlebnis- und Wohlfühl-Wochenende in der Samtgemeinde Tarmstedt. Dazu gehört eine familiäre gemütliche Unterkunft und verschiedene regionale Angebote (Malkurs, Kutsche oder eBike fahren bis hin zum Yoga – für jeden was dabei) die sich individuell zusammenstellen lassen. Bei der e-mobilen Landpartie kann man ganz entspannt eMobilität ausprobieren. Denn zum Angebot gehört auch die Nutzung eines neuen eGolfs (300 km Normreichweite, in der Praxis ca. 220 km)!

Zu diesem wirklichen tollen Projekt gibt es jetzt ein Gewinnspiel auf der Facebookseite der e-Carsharing Gruppe. Verlost wird ein Wochenende für zwei Personen! Die Reisediele arrangiert die e-mobile Landpartie vom 8. – 10. September 2017 für die Gewinner. Die Anreise erfolgt in eigener Regie, es besteht die Möglichkeit einer Abholung ab Bahnhof Ottersberg oder Busbahnhof Tarmstedt.

Die Frage lautet: Wo wird die e-mobile Landpartie angeboten?

a) auf dem nördlichen Mars
b) in der Samtgemeinde Tarmstedt
oder c) in den Arterien des Ameisenbärs

Teilnahmebedingungen: Um an der Verlosung teilzunehmen bitte:

1.) Facebookseite „e-Carsharing Gruppe SG Tarmstedt“ ein „gefällt mir“ geben 👍
2.) den Post teilen und
3.) die Lösung der Gewinnfrage als Kommentar eingeben.

Aber auch diejenigen, die keinen Facebookaccount haben, können natürlich mitmachen: Eine E-Mail mit der Lösung an info@reisediele.de genügt.

Viel Glück!
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Teilnahmeberechtigt sind Personen über 18 Jahren mit einem gültigen PKW-Führerschein.
Der Teilnahmeschluss für das Gewinnspiel ist der 1. August, die Verlosung erfolgt am 8. August 2017 mit anschließender Gewinnerbekanntgabe auf der Facebookseite bzw. per E-Mail. Der Preis wird zur Verfügung gestellt vom Autohaus Warncke, Tarmstedt.

Der/die Gewinner*in ist mit einer anschließenden Berichterstattung in der lokalen Presse / Social Media einverstanden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

(Foto: Autohaus Warncke)

Freude am Fahren oder mit dem e-Virus elektrifiziert…


Beide mit rasanter Beschleunigung und ohne Emissionen unterwegs – der eine auf zwei und der andere auf vier Rädern…

Ich schrieb kürzlich über mein persönliches Dilemma mit dem Diesel. Jetzt durfte ich den neuen e-Golf probefahren. Mit dem Golf aus Fahrschultagen hat der außer dem Namen nicht mehr viel gemein. Angenehm zu sitzen, ein großes Cockpit, Bordcomputer mit allerlei Gadgets. Darauf stehe ich ja und muss natürlich erstmal überall rumdrücken und ausprobieren, was passiert… Mein Smartphone kann ich mittels Bluetooth sofort koppeln, somit waren alle meine Kontakte und meine Musik verfügbar. Freisprech mittels Sprachsteuerung klappt prima, bei der Navigation hat die Spracherkennung leichte Schwierigkeiten mit einer Örtlichkeit namens „Grasberg“. Aber vielleicht habe ich auch genuschelt… WhatsApps verschicken kann der Bordcomputer leider noch nicht, schade – wäre ein gutes Feature. Eine Kamera hilft beim Rückwärtsfahren, damit keine Hindernisse übersehen und angefahren werden. Der USB-Steckplatz zum Handyaufladen ist ebenso vorhanden, wie die Kaffeebecherhalterung (hatte ich schon mal erwähnt, dass ich ein Kaffeejunkie bin?!). Das Ausschalten der Klimaanlage wird sogleich mit 10km mehr Reichweite belohnt 😉

Fahrspaß par exellence – ohne schlechtes Gewissen!

Dann wird es ernst… Ich drehe den Schlüssel und… nichts! Total unheimlich, man ist ja förmlich auf das Anspringen des Wagens geeicht. Aber hier kommt kein Geräusch, nur ein kleines Aufleuchten des Wortes „ready“ auf dem Bildschirm. Den Automatikhebel auf „D“ legen, Strom geben und wie von Geisterhand geschoben setzt sich der e-Golf in Bewegung. Da ist das Staunen über etwas, von dem man ja eigentlich weiß, aber trotzdem überrascht wird. Dieser Moment ist absolut faszinierend und sorgt für ein breites Grinsen in meinem Gesicht! 

Mit erreichter Reisegeschwindigkeit ist nur das Abrollgeräusch der Reifen zu hören. Die Beschleunigung ist absolut SMOOTH… Sehr souverän beim Überholvorgang. Da kommt schon etwas Formel-Eins-Gefühl auf… Ein von mir überholter Radfahrer schaut allerdings etwas überrascht. Seitenabstand halte ich natürlich ausreichend 😇, aber der ist eben auch auf das nicht vorhandene Motorengeräusch eingestellt. 

Um nicht im Geschwindigkeitsrausch geblitzt zu werden, nutze ich den Tempomat. Die Funktionsweise ist anders, als die mir bekannte, erschließt sich aber schnell. Energiesparend fahren geht mit entsprechend dosierter Geschwindigkeit auch. Oder man stellt die Automatikschaltung auf „B“ – das steht für Bremsgang. Damit wird in dieser Gangstufe abgebremst und der Schwung für die Batterieaufladung genutzt. Rekuperation nennt sich das.

Das Fahrgefühl ist wirklich sehr angenehm. Alle Mitfahrer (Freude darf man teilen – sharing is caring 😉) sind auch davon begeistert. Die Reichweite ist bei meinem Test realistisch. Bin ca. 100km gefahren und der Verbrauch wird auch so angezeigt. Für normale Wege sollte das ausreichen. Die Umstellung ist wohl eher, dass vor Fahrtantritt etwas Planung erforderlich ist und man nicht einfach so ins Blaue fahren kann. Wer Urlaubsreisen mit dem Auto plant, kann sich über die Ergänzungsmobilität einen Ersatzwagen mit Verbrennungsantrieb ausleihen.

Zum Abschluss meiner Fahrt darf ich noch Laden. Der Anschluss ist an der gleichen Stelle wie die gewohnte Tanköffnung bei einem Verbrenner. Der Ladevorgang geht auch recht zügig voran, da der Akku im Vergleich zum Vorgängermodell verbessert wurde. Lädt also schneller und hält länger. Das lässt wirklich für die Zukunft hoffen. Ansonsten ist es wirklich ein schöner Wagen und nicht nur eine Übergangslösung! 

Liebe VW-Verantwortlichen, mit Sicherheit ließen sich mehr Menschen von der Elektromobilität überzeugen, wenn es mehr Testaktionen für diese Fahrzeuge geben würde und günstige Einstiegsangebote! Denn Spaß macht das Fahren damit jetzt schon.

An dieser Stelle nochmals ein großes DANKESCHÖN 💐 an das Autohaus Warncke, welches mir dieses Fahrerlebnis ermöglicht hat! Davon unabhängig ist dieser Text entstanden, der meine persönliche und subjektive Meinung wiederspiegelt.

e-Mobility in Stadt & Land


Unsere Städte sind randvoll mit Autos. Alle Straßen verstopft, jede nur erdenkliche Möglichkeit zugeparkt. Das Problem gibt es schon lange und es wird immer schlimmer… 1984 (!) hat Herbert Grönemeyer darüber einen Song gemacht namens „Mambo„. Ich freue mich, wenn ich mit der Straßenbahn oder dem Rad an dem Chaos vorbeifahren kann. Mit dem Auto in die Stadt, dass ist der absolute Horror für mich! Vor allem: WOHIN mit der Kiste? Ich fahre ja leider keinen kleinen Smart, sondern einen ausgewachsenen Combi! Wie gesagt, es kommt vor, aber zum Glück nur selten. Dann schon lieber Park&Ride. An der Endhaltestelle oder z.B. bei einem Einkaufszentrum. Spart Benzin UND Nerven! 

Wenn man als Stadtbewohner mal ein Auto benötigt, weil man etwas transportieren muss, was groß und schwer ist oder aus anderen Gründen nicht auf den ÖPNV oder das Rad zurückgreifen kann, dann ist Carsharing natürlich ideal. Es gibt Anbieter mit festen Plätzen und welche, deren Wagen man einfach irgendwo abstellen kann (Freefloating). Natürlich sollte dort schon Platz sein und keine anderen Verkehrsteilnehmer damit behindert werden. Wenn nicht auf jeden Einwohner ein Auto kommt, wäre schon viel getan. Denn nur allein die Umstellung von einem mit Kraftstoff betriebenen Wagen auf ein Elektrofahrzeug bringt für die Lebensqualität in der Stadt nicht viel. Um Ressourcen zu bewahren, darf die Anzahl nicht einfach 1:1 ausgetauscht zu werden. Weniger ist in diesem Falle mehr!

Die Zukunft der Elektroautos würde ich eher auf dem Lande verorten. Das Platzproblem wie in den Städten ist nicht so akut. Dafür hakt es leider oftmals mit den Möglichkeiten des ÖPNV. In der Fläche sind Entfernungen zu überwinden, die oft mit dem Fahrrad nicht in einer adäquaten Zeit zu schaffen sind. Im Sommer hilft dabei ein Pedelec (oder wie auch immer genanntes elektrounterstütztes Fahrrad). Und im Winter möchte man sich am liebsten beamen… Wenn ein Landbewohner sein Fahrzeug vom Verbrenner auf Elektro umstellt, ist das schon eine gute Idee. Umweltschonend, da emissionslos und im besten Falle mit Ökostrom betrieben… Besser noch ist es natürlich, sein Mobilitätsverhalten generell in Frage zu stellen und zu überdenken. Muss ich mit dem Auto fahren? Oder kann ich mein Ziel auch anders (zu Fuss, mit dem Rad, mit dem ÖPNV, einer Mitfahrgelegenheit) erreichen? Brauche ich eigentlich ein eigenes Auto oder reicht Carsharing aus? Nur so viel Auto wie unbedingt nötig.

Nach dem Fasching beginnt wieder die Fastenzeit. Menschen üben freiwillig eine Zeitlang Verzicht aus. Auf bestimmtes Essen, Alkohol, Zigaretten, Facebook, Smartphones etc. Auch ein „Autofasten“ wird angeregt – Infos hier und hier. Sicherlich ein guter Ansatz – nicht nur zur Fastenzeit!

Wer das Auto relativ wenig nutzt, aber nicht ganz darauf verzichten mag, kann es natürlich anderen zur Verfügung stellen. Das mindert die eigenen Kosten und spart Ressourcen. Das Auto als Ich-Statussymbol hat doch ausgedient, oder? Es ist an der Zeit, dieses Besitzdenken (mein Haus, mein Auto, mein Boot…) zu überdenken. Das Auto ist ein Mittel zum Zweck, nämlich bequem von A nach B zu kommen. Mehr nicht! 

=> Bei den Mitstreitern der e-Carsharing Initiative SG Tarmstedt kann man testen, wie sich a) e-Mobilität und b) Carsharing anfühlen. Infos hier und bei Facebook.

(Grafik: diegocarranza89)

Einzigartig! So wird das was mit der Elektromobilität!

  
Der Landkreis Rotenburg stellt zwei Elektrowagen für Testfahrer bereit. Zwei Gedanken blinkten irgendwie gleichzeitig in meinem Kopf auf: 1.) Wow! Super! Großartig!… 😍2.) Mist, ich wohne im falschen Landkreis.😣

Nu aber mal ganz von vorne: Bei dem Projekt stehen ein eGolf und ein eUp zur Verfügung. Der Landkreis Rotenburg sucht dafür Testfahrer*innen, die jeweils für 10 Tage einen Wagen fahren dürfen. Das ist ein richtig tolles Projekt! Der Zeitraum ist lang genug, damit man sich ein vernünftiges Bild über den Wagen, bzw. über die Elektromobilität machen kann. Ob die Reichweite okay ist (wenn man nicht gerade Außendienstler ist oder in den Urlaub fährt, ist sie es in den meisten Fällen…), wie man mit dem Aufladen zurecht kommt, wo Ladestationen sind und wie flott der Wagen fährt! So ein richtig schöner Test unter Alltagsbedingungen eben! 

Dumm für mich ist allerdings, dass sich nur Einwohner des Landkreises Rotenburg dafür bewerben können. Und ich bin kurz hinter der Grenze, in diesem Falle wirklich ausgegrenzt im Landkreis Osterholz-Scharmbeck…

Dieses Pilotprojekt ist wirklich einmalig und ein großer Schritt, um den Leute die Elektromobilität schmackhaft zu machen! Macht Spaß und kostet nix. Und wenn man etwas schon mal selber getestet hat oder von Bekannten gutes darüber hört, dann rückt ein Elektroauto beim nächsten Autokauf auch gedanklich in greifbare Nähe! Dazu noch die staatliche Prämie und Steuerersparnis! Jetzt sind noch die Hersteller gefragt: Ihr Produkt muss attraktiv für den Käufer sein – ein Mittel dafür ist der Preis! Ein innovatives, stylisches & hippes Produkt, dass jeder will (iPhone) kann ruhig teuer sein, es wird gekauft. Wenn etwas aber nicht im Markt nicht so der Schnelldreher ist, dann macht der Preis es eventuell interessanter. Sagt sogar einer aus der VW Chefetage…(Christian Senger, Leiter der Baureihe Elektromobilität: „… Preis auf dem Niveau herkömmlicher Fahrzeuge.„)

Ich glaube, dieses Projekt ist für die Menschen in Rotenburg ein echter Gewinn und es werden sicherlich dort anschließend mehr Elektrowagen zum Einsatz kommen, als in vergleichbaren anderen Landkreisen. Wenn man nachhaltige Mobilität auf dem Lande fördern will, müssen sich die Beteiligten in der Politik etwas einfallen lassen! Hier haben sie es getan. Toll! Und nachahmenswert!

Foto: Puschert & Kruse GmbH

Ein paar Gedanken zu Pedelecs

  
Da liest man in der letzten Zeit immer öfter über die hohe Unfallgefahr für e-Bikes. Ist da was dran? Und woran liegt es? 

Eigentlich sind im Straßenverkehr viel mehr Pedelecs als e-Bikes unterwegs. Fahrräder mit elektrischer Unterstützung werden im Sprachgebrauch als e-Bikes bezeichnet, aber eigentlich handelt es sich um Pedelecs. Die Unterscheidung zwischen beiden besteht hauptsächlich in der erreichbaren Geschwindigkeit (Pedelec: Tretunterstützung bis max. 25 km/h, e-Bike: bis 45 km/h). Ein Pedelec ist also mit einem schnellen Radfahrer gleichzusetzen und ein e-Bike mit einem Moped. Das Fahrverhalten des Rades verändert sich natürlich mit der gefahrenen Geschwindigkeit. Beispielsweise die Fliehkraft beim Kurvenfahren oder der Bremsweg.

Aber liegt die Unfallhäufigkeit eher an den Pedelecnutzern oder an den anderen Verkehrsteilnehmern? Ich glaube nicht, dass mit Elektrounterstützung mehr Kamikazefahrer unterwegs sind. Ein gewisser Anteil von Verkehrsteilnehmern fährt unvorsichtig und rücksichtslos, egal ob mit dem Auto oder dem Rad. Das ist eher eine Problematik der Persönlichkeit und nicht des genutzten Verkehrsmittels (Idioten gibt es überall ;)).

Es den Pedelecfahrern anzukreiden, dass die Autofahrer deren Geschwindigkeit falsch einschätzen, macht mich echt wütend! 👿 Ein Autofahrer macht einen Fehler – und wer hat schuld: Der Radfahrer natürlich… Das kann ja wohl nicht sein! Wenn man etwas schlecht einschätzen kann, dann muss man halt warten und im Zweifelsfall zweimal gucken. Der Stärkere muss doch Rücksicht auf den Schwächeren nehmen und nicht etwa umgekehrt! Als Radfahrer habe ich nun mal nicht 2 t Stahl als Schutzpanzer um mich umzu, da bin ich eh in der Denfensive. Und mal ’ne andere Frage: die Geschwindigkeit von Mofas schätzen Autofahrer doch auch meistens korrekt ein, oder?

Das Problem mit der Rücksichtnahme sehe ich auch als Hindernis beim Shared Space. Von der Idee her finde ich es gut, die Straße unter allen Verkehrsteilnehmern gleichberechtigt zu teilen. Dann kommt auch z.B. nicht die Frage auf, für wen jetzt welche Ampel eigentlich gilt und für wen nicht… Andererseits würde ich mich von Autos oder mehr noch von LKW oder Bussen bedrängt fühlen. Oder Monstertreckern mit Arbeitsmaschinen hintendran… Ich bin schon relativ abgebrüht und fahre oft auf der Straße (weil kein Radweg oder nur ein sehr schlechter / schmaler zur Verfügung steht). Trotzdem gibt es da so gewisse Angstmomente. Menschen, die nicht oft mit dem Rad unterwegs sind oder Eltern mit Kindern können sich leicht überfordert fühlen und dann lieber gar nicht mit dem Rad fahren. Shared Space nur mit Tempolimit und genügend Abstand!

Ein Pedelec würde ich auf jeden Fall beim Fachhandel kaufen und nicht im Netz oder beim Baumarkt. Ganz wichtig ist es, damit Probe zufahren. Nicht nur eine kleine Runde im Kreis. Wenn Senioren sich eines anschaffen, um mobil zu bleiben, finde ich das generell gut. Von den Familienangehörigen würde ich mir wünschen, dass sie mal zu Anfang eine Tour begleiten, um sich ein Bild zu machen. Vielleicht können sie ja auch zur Benutzung eines Helmes gut zureden… Und wenn es mit der Reaktionsfähigkeit, der Seh- und / oder Hörstärke nicht mehr gut bestellt ist, dann ist das Fahren mit dem Pedelec vielleicht wirklich gefährlich. In diesem Falle ist gerade für Senioren davon abzuraten.

Wer jetzt einmal ganz in Ruhe ein Pedelec oder Liegefahrrad ausprobieren möchte, kann das im Rahmen der e-mobilen Landpartie, dem neuen Wellnesswochenende in Tarmstedt tun. Außerdem beinhaltet das Angebot noch einen eGolf zum ausgiebigen Testen.

Tarmstedt macht mobil – Mitmachen, damit alle gut ankommen!

  
Die Tarmstedter Umfrage zur Mobilität läuft noch bis zum 31.12.2016. Zu Halbzeit wird jetzt ein attraktives Dankeschön für die Teilnahme ausgelobt: Zwei Niedersachsentickets, mit denen bis zu 5 Personen nachhaltig in ganz Niedersachsen unterwegs sein können! Also, höchste Zeit für alle, die bisher noch nicht dabei waren, die Website zu besuchen. Hier kann man sich mit seinem individuellen Passwort, das auf dem Flyer aufgedruckt ist, einloggen.

Falls der Flyer aus unerfindlichen Gründen verschwunden sein sollte (hoffentlich nicht in der Altpapierkiste), kann man unter kontakt@spurwechsel.mobi ein neues Passwort anfordern. Oder ganz altmodisch und analog eine Papierversion ausfüllen. Sie ist an den folgenden Stellen erhältlich:

  • Tarmstedt: Rathaus, Schul- und Samtgemeindebücherei
  • Wilstedt: Gemeindebüro
  • Kirchtimke: Willenbrocks Gasthaus, Schlachterei Lünzmann
  • Breddorf: „nah und gut“ Poppe, Tankstelle Pinnow
  • Hepstedt: Hofladen Jagels

Die Rückgabe erfolgt am besten direkt ans Rathaus.Die Umfrage selbst ist anonym; wer gewinnen möchte, schicke eine Mail an das E-Carsharing-Forum mit folgendem Satz in der Betreffzeile: „Tarmstedt macht mobil – Ich habe teilgenommen“ an: a.w.tarms@gmx.de

Das E-Carsharing-Forum weist darauf hin, dass auch Name, Anschrift und Telefonnummer angegeben werden möchten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Alle Einwohner sind gebeten, sich die Zeit nehmen, um etwas zur Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum beizutragen. Durch stille Hinnahme oder Beklagen der Unzulänglichkeiten ohne bestimmten Adressaten ändert sich nämlich nichts. Um ein deutliches Meinungsbild zu bekommen, ist es wichtig, dass möglichst alle viele Einwohner der Samtgemeinde an der Umfrage teilnehmen. Die Mobilitätssituation in den Außendörfern ist eine andere, als im „Oberzentrum“ Tarmstedt.

Den Artikel aus der „Wümme Times“ kann man hier nachlesen.

Meine Motivation: In der Samtgemeinde Tarmstedt leben Menschen, die sich für eine Mobilitätswende stark machen. Direkt vor meiner Haustür. Es gibt bundesweit Initiativen, besonders über diejenigen in Großstädten wird viel berichtet. Ich schreibe über das Geschehen hier in der Region, weil ich es einfach unterstützungswürdig finde.

Tarmstedt könnte Pilotregion werden…!

DAS ist mal echt ’ne Headline, die Hoffnung weckt. Gestern las ich noch etwas über eine Mobilitätsstudie, die im Raum Hamburg durchgeführt wird, bzw. darüber, dass die Beteiligung dabei wesentlich geringer ausfällt als erwartet. Ich denke, dass können wir hier in der Region besser! Bei uns kennt man sich, es ist kommod und wir können den Städtern zeigen, wie groß das Interesse ist!

Mobilität auf dem Land ist für die Bevölkerung ein ganz wichtiges Thema. Lasst uns offen sein für alternative Möglichkeiten und neue Angebote! Wir müssen mobil sein, sowohl analog als auch digital. Die Abkopplung der Landbevölkerung birgt große Gefahren, dass hat die Welt gestern bitter zu spüren bekommen.

Auch wenn ich nur in der Peripherie der Pilotregion wohne, erfüllt mich die Aussage mit Begeisterung. Den ganzen Artikel von Johannes Kessels (Wümme-Zeitung) lest ihr hier.

Alternative Konzepte / Mobilitätsstudie in Tarmstedt

Tarmstedt Kreis: Rotenburg (Wümme)

Nachhaltige Mobilität auf dem Lande zu leben ist mit größeren Schwierigkeiten verbunden, als in der Stadt. Trotzdem kommt man, wenn man es ernsthaft versucht, schon recht weit. In vielen Fällen ist doch nur der innere Schweinehund zu überwinden, der befindet „mit dem Auto geht es schnell und ist bequem“. Jeder einzelne kann im kleinen bei sich anfangen. Denn es ist auch hier wie mit allem: Der erste Schritt ist der schwerste!

Nicht nur im ständig wachsenden Kreis von Idealisten tut sich etwas. Auch das Land Niedersachsen kümmert sich um die Problematik der Mobilitätsbedürfnisse der Landbevölkerung. In Hannover wurde jetzt eine Beratungsstelle für ländliche Mobilität eingerichtet. Somit gibt es erstmals einen landesweiten Ansprechpartner für Mobilitätsfragen. Diese Thematik ist zu wichtig und vielfältig, um sie nebenbei in den Kommunen abwickeln zu können.

In der Samtgemeinde Tarmstedt findet am 8. November ein Infoabend zur Mobilitätsstudie statt (19.30 Uhr, Gaststätte Klee, Westertimke). Liebe Tarmstedter Blogleser, informiert Euch und macht bei der Umfrage mit! Hier ist DIE Chance, Eure Meinung, Mobilitätswünsche und -bedürfnisse an geeigneter Stelle kundzutun! Zuhause oder in der Kneipe herumzumeckern ändert nämlich nichts. Die 5 min Zeit zum Beantworten einiger Fragen sind keine vertane Zeit; wenn man die Gelegenheit nicht nutzt, ist eine vertane Chance.

Tarmstedt – ein Vorbild für die ganze Region

Hier draußen auf dem Lande dauert es ja immer etwas, bis die urbanen Trends ankommen…

Umso beachtenswerter ist es, dass ganz in der Nähe, meiner Nachbargemeinde Tarmstedt nämlich,  eine der ersten Schnellladesäulen für Elektroautos in Betrieb genommen wurde! Tarmstedt sieht sich sonst eher als das Mekka des Nordens, wenn es um Landwirtschaft geht (und die jährliche Messe dazu).

Nun allerdings spielt Tarmstedt (3.500 Einwohner) mit der CCS-Schnellladesäule in einer Liga mit Städten wie Bremen und Oldenburg. Leider ist Deutschland im Bezug auf Ladeinfrastruktur noch tiefste Provinz. Selbst in der Metropole Berlin sind es nur ca. 200. Ein bundesweites Verzeichnis von Säulen ist hier zu finden. 

Mit der neuen Säule geht das Aufladen wesentlich schneller. In nur 20 Minuten ist der Akku zu 80% geladen,  an den herkömmlichen Säulen dauert der Ladevorgang 4 – 6 Stunden. Also ideal, wenn man etwas vor Ort zu erledigen hat, Einkäufe etc.

Der Anstoß zur Tarmstedter Innovation stammt von einer kleinen, privaten e-Carsharing Initiative. Ganz nach dem Motto: Wer die Welt verändern will, muss im Kleinen anfangen.

Der Beginn ist gemacht, wer weiss, was die Zukunft bringt… Lastenräder  & Pedelecs zum Ausleihen, vernetzter ÖPNV, Mobilitätsstationen…