La musica e la mobilità


Sonntag, trotzdem aufstehen zu werktäglich früher Stunde, denn es ist RTF in Barrien, mit dem wohl weltbesten Butterkuchen… 😍 Beim Fahren werde ich durch das Schleifgeräusch meiner Kette stark irritiert, aber da keiner Kettenöl dabei hat, muss es ignoriert werden. Cosmic fährt neben mir, sie hat schon die ganze Zeit einen Ohrwurm, den sie nicht los wird. Um das nervige Geräusch zu übertönen, fängt sie dann an „I sing a Liad für di…“ zu singen. Prompt habe ich den Ohrwurm dann auch und stimme mit ein. Danach folgt eine Hymne auf unseren Didi „di di di di…“, welche ich mit „manamana dip di di didi“ kontere.

Da wir dabei singen können, sind wir wohl im Grundlagentempo unterwegs. Vorne im Wind oder bei zügigerem Tempo lässt bekanntlich der Drang zu Unterhaltungen und ähnlichem nach. Aber diese Fahrt ist eher geselliger Natur. Ich stelle mir dann vor, wie nett es wäre, wenn alle singen würden… Die singende Radgruppe fährt im Blockland. Fußgänger und langsame Radler würden uns kommen hören und Platz machen. 😂 😂😂 Solange es kein Liedgut á la „Ja mia san‘ mit’n Radl doa…“ ist, finde ich den Einfall immer noch sehr charmant!

Überhaupt ist Musik & Mobilität ein Thema für sich! Ich finde Bewegung und Rhythmus gehören zusammen. Nicht nur beim Radfahren. Eigentlich ist es ein und dieselbe Sache, nur in unterschiedlichen Dimensionen. Ich gebe zu, dass ich bei meinen Texten gerne auf Songs zurückgreife. Musik bezieht sich ganz stark auf Emotionen. Dazu gibt es auch oftmals sehr gute Texte. Mit bestimmten Musikstücken verbindet man auch über Jahre hinweg noch Situationen. Music was my first love and will be my last…

Musik & Mobilität – das muss doch noch mehr sein als „driving home for christmas“

Mobilität hat viele Facetten: Rad- und Autofahren oder zu Fuß unterwegs sein. Sogar dem ÖPNV ist ein Song gewidmet: „Deutsche Bahn“ von den Wise Guys. Zum Laufen eignet sich „run to the hills“ oder eben Tim Bendzkos „Ich laufe“. Wer erinnert sich nicht an „I’m walking“ aus der ARAL Reklame? Oder „oh lord, would you buy me a mercedes benz“ von der genialen Janis Joplin? „I’ll like to move it move it“ 😋 

Gas geben bei freier (Auto-)bahn, dazu laute Musik aus den Boxen, „Ich geb Gas, ich will Spaß“, dass gehört für viele zum Autofahren einfach dazu. Elektromobilität hingegen ist fast pure Stille „Enjoy the Silence“. Da aber auch innen der Geräuschpegel wesentlich leiser als beim Verbrennungsmotor ist, ist nicht nur eine gute Unterhaltung auch mit Leuten auf der Rückbank möglich, sondern ebenso ungestörter Musikgenuss der höheren Qualität. 

Musik hören beim Autofahren – na klar! Muss man nur aufpassen, dass sich die Dynamik nicht auf die Fahrweise überträgt. Im ÖPNV bitte nur mit Kopfhörern und so, dass kein „weißes Rauschen“ die Mitfahrer stört… Auf dem Rad sind Kopfhörer für mich ein absolutes NO GO! Viel zu gefährlich! Beim Laufen wiederum okay, nur sollte die Musik nicht so laut sein, dass man Fahrradgeklingel oder von hinten heranpreschende Autos nicht hören kann. Elektroautos sind allerdings so leise, die hört man fast gar nicht, auch ohne Musik auf dem Ohr. Da muss ich mich gerade als Radfahrerin, die an uneinsehbaren Ecken gerne nach Gehör fährt, erst noch dran gewöhnen… 

Hier mal eine Rad-Playlist:

Queen – Bicycle Race

 
Über diese Hymne schreibt Madeleine Richter im Freitag: „Wie ließe sich die Liebe zum Rad besser ausdrücken als mit einem Lied? Das dachte sich wohl auch Freddy Mercury, als er 1978 den Pulk der Tour de France an seinem Hotel vorbeirauschen sah und sich davon zum Hit Bicycle Race inspirieren ließ. Der ultimative Ohrwurm transportiert neben der geradezu naiv kindlichen Freude am Radeln noch etliche Popmotive: Religion, Drogen, „Star Wars“, Frankenstein, der „Weiße Hai“ und Watergate. Man sagt, dass Bicycle Race damals zu einem völligen Ausverkauf von Fahrradklingeln in der Nähe aller Konzerthallen führte. Während des Songs ließen die Fans sie schrillen.“

Dota – Rennrad 

 
Laing – Zeig deine Muskeln (okay, es ist Spinning 😝)

 
Kraftwerk – Tour de France

 
Die Prinzen – Mein Fahrrad 

 
Katie Melua – Nine Million Bicycles

  
Geniale Songs zum Thema, die mir jetzt irgendwie entgangen sind, könnt Ihr gerne als Kommi drunterschreiben!

4 Gedanken zu “La musica e la mobilità

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