frozen – not Disney!

  
Seit gestern ist es eisig kalt. Sibirische Kälte… Laut Thermometer eigentlich gar nicht so schlimm, aber durch den Wind liegt die gefühlte Temperatur bei -10 Grad – mindestens! Gestern hatte ich leider keine Zeit für Sport, mein Tag hatte nicht viele Highlights. Und ich habe die ganze Zeit über gefroren. Heute früh schon nicht besser. Volle Bahn (wieso fällt mir dabei immer „Straßenbahn des Todes“ von Sven Regener ein?!), fiese Heizungsluft und herumhustende Menschen… Alles voller Killerbakterien, igitt! 

Mir war halt kalt, ich hatte schlecht bzw. kaum geschlafen und war nicht gut gelaunt. Zulange nicht im Flow gewesen. Den inneren Schweinehund zur Seite gedrängt, megaviele Klamotten angezogen und raus, laufen! Das Gefühl ist erstmal so ähnlich, als würde man bei diesen Temperaturen in ein Wasserbecken fallen… Eisig kalt und bleischwer. Als wenn da so eine Schicht um einen rum wäre… Aber nach einigen Minuten wird es besser, der Körper überwindet den Kälteschock und kommt langsam auf Betriebstemperatur. Die Füsse fangen an, im Rhythmus zu laufen. „Mir ist kalt, so kalt…“ Vielleicht sollte ich mal was anderes beim Laufen hören als Rammstein?! Jedenfalls kommt er schnell, der Flow! Nicht denken, nicht frieren, nur ganz eins sein in der Bewegung. Auf dem Rückweg dann Intervalle. Immer von einer Auffahrt bis zur nächsten. Mein Keuchen übertönt Rammstein. Egal. Komme Zuhause an, mir ist nicht mehr kalt und gegen das Tristesse-Gefühl in der norddeutschen Provinz hat es auch irgendwie geholfen.

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