Bekenntnisse einer Quartalsläuferin

  
 
Quartalsläuferin…, diesen Begriff habe ich mir von Caro ausgeborgt. Die Definition ist folgendermaßen: „Als Quartalsläuferin laufe ich ein paar Wochen einigermaßen regelmäßig, um mich dann etwa drei Monate davon zu erholen 😉 Mit dem Ergebnis, dass ich immer wieder von vorne anfange 😂“ So ähnlich ist es bei mir auch, für mich ist Laufen mein Winterausgleichssport, wenn das Wetter zu schlecht fürs Radfahren ist und weil es immer so früh dunkel wird. Im Sommer laufe ich eher selten, eigentlich nur, wenn ich sonst keine Zeit für Sport finde. Ach und den Wilstedter Nachtlauf, weil der einfach geil ist! Wer ihn nicht kennt, das MUSS man einfach mal mitmachen! Super Stimmung, viel Publikum an der Stecke, gute Musik – einfach ein tolles Event!

Aber jetzt ist ja kein Sommer (leider). Und nach einem erfolgreichen Silvesterlauf in Fischerhude (1:00:04 😍😇😎) habe ich mich wie angekündigt für die AOK Winterlaufserie in Bremen angemeldet. Nicht bedacht habe ich allerdings, dass nur eine gute Woche zwischen den beiden Läufen lag und so bin ich nur zweimal zum Trainieren gekommen. Aber egal, Hauptsache dabei sein! Alleine Laufen ist langweilig und die Strecke in Adolphsdorf nicht wirklich abwechslungsreich… Auf nach Bremen! Zum Glück war das Glatteis auf der Straße weg.

Beim Start am Markusbrunnen konnte man sich mit Kaffee, Tee und Kuchen versorgen. Es gab auch beheizte Zelte zum Umziehen. Gut zu wissen, ich bin sonst oft zu warm angezogen, weil mir vorher immer so kalt ist. Beim nächsten Lauf lasse ich die Jacke und warme Klamotten einfach dort. Beim Laufen ist es ähnlich wie beim Radfahren: Wenn man beim Start leicht (!) fröstelt, ist man genau richtig angezogen. 

Die Strecke wurde zwar mit Sand und Splitt abgestreut, auf den ersten ein, zwei Kilometern fand ich sie trotzdem glatt. Später habe ich mich vielleicht dran gewöhnt gehabt (oder die schnelleren Läufer haben das Eis „weggelaufen“)… Bei der ersten Runde hatte ich die ganze Zeit nur das Gefühl überholt zu werden. Egal – weiterlaufen! Wie langsam ich auch bin, ich bin auf alle Fälle schneller als jeder, der nicht vom Sofa hochkommt! 

Mit meiner Zeit (1:07:24) war ich dieses Mal nicht zufrieden, aber andererseits muss man sich auch steigern können. Ich freue mich auf den zweiten Lauf im Februar! Vorher gibt es noch Spinning in meinem Studio und ein Spinning-Duathlon mit Bernd Rennies. Darauf bin ich auch total gespannt! Sport zu machen, heißt für mich die Komfortzone auch mal zu verlassen und die Grenzen auszutesten. Nicht immer natürlich, aber ab & zu.

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