Festive500… without me

  
Oh menno… andauernd lese ich von Leuten, die das (für Dezember) warme Wetter zum Kilometersammeln für die Festive500 nutzen. Und ich habe mich für den 10km Silvesterlauf in Fischerhude angemeldet. Eigentlich nur, um mir ein Ziel zu setzen und auch wirklich etwas Laufen zu trainieren… Jetzt hab ich den Salat: Morgen, vermutlich gutes Wetter, ist ausruhen angesagt, damit ich Silvester (ade – letzte Runden des Jahres) fit bin. 

Aber dafür war es heute schön: viel Sonne und kaum kalte Finger! Und ich bin dem Sog des Radsportzentrums Wilstedt entgangen 🙂 Eine Tour übers platte Land: Adolphsdorf, Neu-Bergedorf, Neu St. Jürgen, Hüttenbusch, Hüttendorf, Heudorf, Breddorf, Hepstedt und Tarmstedt. Einzig ärgerlich, dass der Akku des Smartphones nicht mehr ausreichend gefüllt war und Runtastic seinen Dienst verweigerte. 

Wenn es mit dem Laufen gut klappt, dann wäre die AOK Winterlaufserie noch eine sportliche Alternative. Wenn nicht, dann eben vermehrtes Spinning und irgendwann werden die Tage auch wieder länger (muss ja). 

Abgesang auf die Saison


Liebe Leute, es ist Herbst geworden… kalt, nass und früh dunkel. Es kostet Überwindung nach draußen zu gehen. Meine Räder stehen traurig im Schlafzimmer und sehnen sich nach Auslauf. Ich selbst bin innerlich unruhig; mein seelischer und körperlicher Ausgleich fehlt mir.

7.300 Rennrad km habe ich in diesem Jahr in den Beinen. Mein Ziel waren und sind die 8.000. Der Crosser hat neue Schuhe bekommen, bisher war ich einmal auf dem Weyerberg zum Ancrossen. Ob das wirklich was für mich ist, wird sich noch zeigen. Aber ich möchte meine mühsam aufgebaute Kondition *lach* nicht wieder verlieren. Den Dazugewinn des ein oder anderen Kilogrammes sehe ich ebenfalls nicht als erstrebenswert an. Sport machen ist leichter als Essensverzicht! Ich werde wohl parallel dazu wieder meine Laufschuhe schnüren müssen.

Viele schöne Ausfahrten liegen hinter mir. Fahrten in größeren und kleineren Gruppen, altbekannte Touren (Wilstedt…) und neue Wege. Die ersten RTF-Erfahrungen. 24 Stunden Radmarathon in Nortorf. Die 100km Cyclassics mitsamt Köhlbrandbrücke. Die asthmatischen Anfälle dabei, die ich mittlerweile so einigermaßen in den Griff bekommen habe.

Ich suche immer noch nach einem anderen Rahmen für den Renner (falls jemand einen 54er übrig hat, oder jemanden kennt…). Geplant für 2017 sind noch keine festen Termine. Nortorf würde ich gern noch einmal fahren, weiß aber nicht, ob ich das terminlich hinbekomme. Rad am Ring ist ebenfalls eine Herausforderung, die ich nur nach ausgiebigem Training am Berg annehmen würde. Für die Vätternrunde muss ich Glück bei der Startplatzverlosung haben. Eine Mallorcawoche oder die Transalp werden wohl weiterhin Zukunftsträume bleiben… Aber was wäre ein Leben ohne Träume?!

Die 24h von Nortorf – läuft bei mir!

 

Ich fahr ’ne Runde, und dann noch eine, und dann noch eine… und immer so weiter (frei nach Sven Regener)!

Die 24 Stunden von Nortorf – hört sich ja schon mal geil an. Bei der groben Planung der Events an denen Mitglieder des BBC Teams teilnehmen wollten, fand ich das spannend. Rad am Ring war mir ’ne Nummer zu heftig und Nortorf klang richtig gut zum Üben. Der Termin war ja auch noch lange hin.

Doch die Zeit vergeht schnell, das Datum kam nah und näher. So richtig fit fühlte ich mich noch nicht. Dann hatte mein Quantec auch noch einen Schaden und so musste ich C14 (vielleicht sollte ich meinen Räder auch Namen geben?! – Vorschläge bitte…) mitnehmen. So viel gefahren war ich damit bisher nicht, weil ich mich noch nicht so richtig darauf wohlfühlte. Aber gut, irgendwomit muss ich ja fahren. Dann muss sich der Körper halt an die Gegebenheiten anpassen! Sport findet ja nicht immer nur im Wohlfühlbereich statt, man sollte schon bereit sein, an seine Grenzen und darüber zu gehen.

Der Tag war da, Radklamotten, Rad und diverses Kleinmaterial eingepackt. Auf der Autobahn landeten wir gleich im dicksten Reiseverkehr. Na toll! Ziemlich abgespannt kamen wir endlich an. Nur gut, das die anderen zwei Wagen des Teams schon da waren und sich um einen Raum in der Schule Nortorf gekümmert hatten. Ein Fahrerlager mit Luftmatratzen (von Kingsize Größe bis Minimalistenausgabe), Schlafsäcken, Wäschetrocknern, Materialkästen und Fahrrädern entstand.

Um 10 Uhr morgens war Start; dann konnte man 24 Stunden lang fahren, so oft man konnte bzw. wollte. Runde 1 ging schon gut los! Nach ca. 5 km hatte Katja einen Plattfuß. Kurz danach eine festgeklemmte Kette und zum Schluss noch eine kaputte Speiche bei Tim. Das kostete Zeit & Nerven. Mittlerweile war von den anderen Fahrern nichts mehr zu sehen. Zum Glück ging es nicht so weiter. Da die anvisierten Ziele, Fahrstrategien, Müdigkeit etc. doch recht unterschiedlich waren, fanden sich immer wieder neue Gruppenkonstellationen. Ich habe mich hauptsächlich um Ausdauer bemüht, eine Runde fahren, kurze Pause, zweite Runde fahren, längere Pause war für mich eine gute Aufteilung. Um die Runden zu schaffen, war ich auch bereit nachts zu fahren.

(Foto: RSG Mittelpunkt)

Man glaubt es kaum, aber auch in Schleswig-Holstein gibt es Anstiege. Der eine hatte es auch ziemlich in sich, wenn man kein trainierter Bergfahrer ist. Aber je öfter man ihn fährt, desto besser wird man. Was habe ich diesen Hügel beschimpft! Langsam hoch ging gar nicht. Aber ich habe es doch jedes Mal irgendwie geschafft. Dafür war die anschließende Abfahrt top und die Kurven (wenn kein Gegenverkehr kam) schön zu nehmen! Das entschädigte auch jedes Mal dafür. Als „Bergziege“ würde ich mich trotzdem nicht bezeichnen.

Runde 5 startete ich solo, der Nieselregen ging dann leider in beständigen Landregen über, der mich völlig durchnässte. Jetzt reichte erst einmal. In unserem Hauptquartier hingen überall nasse Klamotten. Didis Schuhtrockner (was es nicht alles gibt…!) lief auf Hochtouren.

Nachts im Dunkeln zu fahren ist ebenfalls ein Erlebnis. Ich hatte das bisher nur einmal gemacht, um meine B+M Ixon IQ 80 zu testen. Aus dem Non-Food Angebot eines Kaffeerösters habe ich eine Stirnlampe (gekauft zum Laufen). Ich wollte ungern die Bänder kaputtschneiden, aber Rolf fand eine Möglichkeit, wie ich sie mit Kabelbindern an meinen Helm befestigen konnte. Einige der Fahrer hatten ihre Räder lichtmäßig ziemlich aufgepimpt, aber an unseren Mischél kam keiner ran!

Wenn man die Runden sooft fährt, kennt man sie irgendwann auswendig. Den toten Iltis am Straßenrand in Gnutz, das Hinweisschild Heuhotel vor dem Anstieg in Heinkenbostel, das Ortsausgangsschild von Bargstedt mit dem Hinweis „Nortorf 8km“. Die Gefahrenstelle in Heinkenbostel, wenn man wegen des Kopfsteinpflasters auf den Radweg wechselt (Bordsteinkante!), hatten wir schon beim Abfahren der Strecke vor dem Start in Augenschein genommen. Ich hatte Glück, nachts mit komplett wegen Nebels beschlagener Brille habe ich die Stelle im Blindflug getroffen. Und die schlechte Strecke auf dem letzten Teilstück ab Bargstedt habe ich bewusst auch erst auf unserer letzten Runde wahrgenommen. Hier bin ich in der Dunkelheit so einigen Längsrillen und Schlaglöchern entronnen. Ich muss dazu sagen, dass ich die ersten Runden im Tageslicht dort lieber auf dem Radweg gefahren bin. So etwas ist zwar selten, aber dessen Zustand ist besser als jener der Straße! Nach einigen Berichten über Platte auf dem Radweg und dem immer heftigeren Schneckenalarm bin ich dann auch auf die Straße gewechselt.

Nachts fahren ist ungewohnt, aber okay. Nachts fahren mit Regen ist doof. Nachts fahren mit Nebel ist absolut ätzend! Es ist eklig nasskalt, aber noch schlimmer finde ich, dass man als Brillenträger absolut nichts sieht! Ich bin ja leider auf eine Brille angewiesen und trage nicht nur eine Radfahrerbrille wegen der Viecher und weil es chic aussieht. Der Vorteil des Nachtfahren ist, dass man weniger von bekloppten Autofahrern belästigt wird. Da war alles dunkel und die Bürgersteige hochgeklappt. Halt stop, mitten in der Nacht waren einige Pokemonjäger mit ihren Handys unterwegs. Aber die waren auf dem Fußweg.

Als einige von uns gegen 6.40 Uhr zum vorletzten Mal starten wollten, fragte ich, ob es noch nebelig wäre – Antwort ja. Dann sagte jemand, es wäre zur Zeit noch kein Kaffee da, da war für mich klar, diese Runde fahre ich nicht mit. Kalt und nass ist das eine, aber ohne Kaffee geht gar nicht. Ansonsten habe ich einen leichten Schlaf und wenn jemand in oder aus dem Raum ging, war ich wach. Dann gab es nur einen Gedanken: Ich bin wach, also fahre ich ’ne Runde.

Ansonsten war die Verpflegung des Events wirklich grandios! Ich hatte schon im Vorfeld viel darüber gehört. Nur zum Essen wollte ich eigentlich nicht dorthin. Aber es gab wirklich ALLES! Belegte Brötchen, Pasta, in der Nacht Suppe, Müsli, Kuchen, Pudding, Obst, Frikadellen, Heringe, Schokoriegel, Kaffee, Cola, Isogetränke und und und…! Nicht nur das Essen, auch die ganze Veranstaltung war spitzenmäßig organisiert. Es gibt eine Notfallnummer, ein Werkstattwagen fährt die ganze Zeit auf der Strecke und eine Fahrradwerkstatt gab es auch. Die Mitglieder und Helfer vom RSG Mittelpunkt haben hier viele hundert Arbeitsstunden geleistet, sonst wäre so etwas gar nicht möglich, bzw. das Startgeld müsste erheblich höher sein. Noch einmal DANKE von dieser Stelle aus!

Ja und die allerletzte Runde, die wir um 8 Uhr in Angriff nahmen, fand dann doch wirklich im Sonnenschein statt! Alle waren kaputt, aber glücklich! Ich habe mein Ziel, 11 Runden (=308km) zu fahren erreicht. Die Rückfahrt war unspektakulär. Das Umschalten vom Radfahrmodus zurück in den Alltag hat zumindest bei mir etwas gedauert.

Tour zum Fisch

  
Die Radfreunde vom BBC rufen zur Fischbrötchentour auf, was macht frau da als Veggie? Mitfahren natürlich!

Ambitioniert wie ich war, hatte ich mich überreden lassen mit dem Rad zum Treffpunkt anzureisen. Schon auf dem Radweg in Adolphsdorf kamen mir Bedenken: starker Wind, natürlich von vorne! Mir schwante nichts Gutes… Wenn schon eine One-Way-Tour, dann doch bitte mit Rückenwind. Könnte man nicht kurzentschlossen das Ziel wechseln?!

Zu nicht mehr nachtschlafender Zeit standen wir am Tierheim. Heike und Frank hatten nur wenig Schlaf bekommen und wurden dann auch noch von einem Plattfuß behindert. Vielleicht doch mal anderes Material? So Vollgummireifen vielleicht? Aber warum es gut ist, in Pannenhilfe geübt zu sein, folgt später.

Wir kamen durch einen Ort namens Verlüßmoor – verlassenes Moor? – als uns ein Schäflein verloren ging. Nachdem sich zwei Hirten auf die Suche machten, legte die restliche Truppe eine Rast ein. Dabei trafen wir auf Matthias Schmitt und einige schweißüberströmte Jungs. Einer davon war sogar mit einem Trekkingrad unterwegs, was z.B. mich an meine Anfangszeit erinnerte. Damit wurde die Leidenschaft für schnelle Räder geweckt! Matthias war erstaunt, dass wir nur eine One-Way-Tour geplant hatten. Aber es gibt ja Rennradfahrer, die auch Fußballenthusiasten sind, und das Deutschlandspiel auf keinen Fall versäumen wollten.

Bei einer Rast dürfen natürlich die Riegel nicht fehlen. Entweder sind die mit Schokolade überzogen, die dann schmilzt und die Hände einsaut oder es sind diese Teile von „Powerbar“, die nur aus Zucker und E-irgendwas bestehen und im Mund immer mehr werden. Rolf hatte sich im Biomarkt mit oberleckeren Riegeln eingedeckt. Innendrin mit Mandelcreme und von außen nicht klebrig! Die kaufe ich mir jetzt auch.

Was darf auf keiner Ausfahrt fehlen, der Running Gag sozusagen? Richtig, der Plattfuß! Diesmal war ich dran. Zum Glück hatte ich gleich zwei Profi-Helfer: Danke Ingo und Frank! Und man glaubt es kaum: Das wieder Festtüdeln der Satteltasche hat länger gedauert als das Schlauchwechseln! Also, wer eine neue Satteltasche braucht, sollte keine von „Deuter“ kaufen. Und derjenige, der sich das Konzept erdacht hat… ich schreib jetzt mal lieber nicht, was der verdient hätte!

Im Schaufenster Bremerhaven scharten sich die Mitfahrer dann um die Fischbude. Mir stach der Aufsteller eines Cafes ins Auge, d.h. hier gab es Eis! Und ne leckere Rumkugel gabs auch! Wir saßen gemütlich in der Sonne – einfach herrlich. Nur vor den aufdringlichen Möwen musste man sich in Acht nehmen. Denen ist es ziemlich egal, ob ein Brötchen auf der Erde liegt oder jemand gerade davon abbeissen will. 

Dann schnell zum Bahnhof. Hier nun die größte Herausforderung der gesamten Tour: der Fahrkartenautomat! Verzweifeltes Tippen auf dem Touchscreen, hektische Blicke zur Uhr gefolgt vom quälend langsamen Ausdrucken der vielen Einzeltickets. Puuh, gerade noch geschafft! Im Zug dann die Räder kippsicher festgekeilt, da kam sie dann: die Schaffnerin (oder heißt es jetzt Zugbegleiterin?). Leider nicht mit einem Wägelchen mit Kaltgetränken, sondern leicht vorwurfsvoll – wir hätten die Zugtickets VOR der Abfahrt entwerten müssen. Als wir mit vielen Leuten wortreich unsere Erlebnisse schilderten und sie recht gute Laune hatte, hielt sie uns dann doch nicht für notorische Schwarzfahrer und knipste unsere Fahrkarten. Beim nächsten Mal lösen wir vorher Onlinetickets! 

Das Ansinnen in OHZ auszusteigen und ein paar Kilometer zu sparen entfiel dann, da das Rad von anderen Rädern zugeparkt war und die Zeit zum freiräumen und aussteigen nicht gereicht hätte. Das Angebot von Bremen aus mit dem Auto zu fahren lehnte ich ebenfalls ab, jetzt wollte ich die letzten Kilometer auch noch mitnehmen, zumal ich für den größten Teil der Strecke Begleitung hatte. Zuhause angekommen waren es dann 153 km. Ein toller Sonntag, der dann mit einem erfolgreichen Fussballspiel zuende ging.

Butterkuchen!

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Es mag ja Leute geben, die auch am Sonntag gern im Morgengrauen aufstehen. Das tue ich allerdings schon an allen anderen Tagen in der Woche, so dass ich mit dem Vorschlag, dass sich die BBCler um 8 Uhr in Syke-Barrien treffen und dann gemeinsam an den Start gehen, sehr einverstanden war.

Organisation ist alles, wir brauchten auf niemanden zu warten, denn Bumfiedel hatte rechtzeitig abgesagt.
Der großen Gruppe mit den schönen rot-weissen Trikots (nein, nicht schwarz und nur ein kleines Hähnchen auf dem linken Ärmel… manche Assoziationen lassen tief blicken!) schlossen sich noch ein paar andere Fahrer an. Das Tempo war über die ganze RTF homogen. Leute, mit Euch in der Gruppe fahren, lief heute echt super!

Regelmäßig alle 30 km kamen die Verpflegungsstationen mit dem berühmten Butterkuchen, den ich auch endlich testen wollte. Mmmh, wirklich lecker! Allerdings können nicht alle Fahrer ohne Stop an den Stationen vorbei gefahren sein, denn bei der dritten gab es keinen Butterkuchen mehr! Und das, obwohl der RSV Barrien vorsorglich für die Horden ausgehungerter Radler 16 Quadratmeter (!) bereitgestellt hatte. 

Nun gut, wer keinen Riegel dabei hatte und/oder keine Banane wollte, konnte sich zumindest mit der Vorfreude auf die Bratwurst am Ziel trösten. Die vegetarische Variante war dann auch wieder Kuchen. Nach der obligatorische Panne und einem Schlusssprint hatten wir dann die 114 km geschafft. Für diejenigen BBCs, die neulich die Mecklenburger Seenrunde mit 300 km gefahren sind, war das nur zum Aufwärmen. Mir hat das Gruppenfahren heute so richtig Spaß gemacht! In der Konstellation und mit dem Tempo hätten es auch ein paar km mehr sein können.

B.B.C.hristi HimmelFAHRT

  
Gestern war Vatertag und für das Team stand die B.B.C.hristi HimmelFAHRT auf dem Kalender.  Bestes Wetter, 13 Leutchen am Treffpunkt (10 davon in BBC Klamotten), gute Laune und jede Menge Bananen als Verpflegung waren auch dabei. 

Los gings in die schöne Wildeshauser Geest. Nach einiger Zeit und biologischen Pausen musste keiner mehr einzeln als Schlusslicht fahren. Wir hatten Zuwachs durch einen Gastfahrer bekommen. Unterwegs gab es einige Begegnungen mit Kremserwagen hinter Traktoren und diversen (Möchtegern-) vätergruppen. 

Beim Eisdielenstopp war dann großes Umräumen angesagt, damit wir auch alle einen Sitzplatz und die Möglichkeit zum Verzehr von Spaghettieis (klein bis XXL) und Bananeneis bekamen. 

  
Dann ging es frisch gestärkt in Richtung Heimat. Nach einem kleinen Schlenker, da der ursprünglich angedachte Weg gesperrt war, erreichten wir wieder heimatliche Gefilde. 

Los ging es zur letzten Etappe mit Ziel „Hafen Casino“. Dort angekommen wurden noch weitere Selfies gemacht und die Speicher mit isotonischen Getränken bzw. wahlweise Hopfenkaltschale wieder aufgefüllt. 

Leute, es war eine super Tour mit Euch, hat echt Spaß gemacht! Freue mich schon auf das nächste Jahr!

P.S. Unser Tim Bumfidel war fleißig und hat im Gesichterbuch sowohl eine geschlossene Gruppe als auch eine Fanseite für die B.B.C. eingerichtet. Und Nicole, unsere Fotografin, hat die besten Bilder der Tour hochgeladen. Vielen Dank dafür!

Als Fahrradordner bei der Skate Night

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Als ich noch in Bremen gewohnt habe, war mir das Radfahren oft zu gefährlich. Okay, dass ist auch schon etliche Jahre her und seitdem hat sich ja einiges verändert (Fahrradstraßen etc.).

Radfahren in der Natur ist wunderbar, aber das Radeln in der Stadt hat auch was. Besonders wenn viele nette Leute, coole Musik und eine Motorradstaffel dazugehören…!

Gestern war die erste Skate Night der Saison. Die findet immer am ersten Dienstag im Monat statt, von Mai bis September. Weitere Infos unter: http://www.happyskater.de

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Damit die vielen Inliner gefahrlos quer durch Bremen rollen können, wird der Straßenverkehr auf der Strecke polizeilich kontrolliert. Vorweg fährt die Motorradstaffel, die dann von den Radordnern und letztendlich von Ordnern auf Inlinern abgelöst wird.

Da hat man dann wundervollen, glatten Asphalt für Sprinteinheiten und wird nicht vom Autoverkehr bedrängt. Okay, auch als Ordner wird man manchmal von unwilligen Autofahrern angehupt, aber dass geht den Polizisten der Motorradstaffel auch nicht besser. Die Beharrlichkeit mancher Leute ist einfach unglaublich!

Wenn man so ein Event schon einmal mitgemacht hat und über die Erdbeerbrücke oder die Parkallee fahren konnte, bekommt man so ein kleines Gefühl davon, wie Stadtleben auch sein könnte…

Weitere Ordner sind im Team immer willkommen!