The first, the last…

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Die erste Gruppenfahrt habe ich mitgemacht, heute wird es für die 2017er Saison wohl die letzte gewesen sein. Dazwischen war ich nicht oft dabei. Schlechtes Wetter und Arbeit haben die Fahrmöglichkeiten dezimiert, Lauftraining oder bereits verabredet sein auch. Und wenn es doch ging, bin ich oft direkt hier auf die Piste. Umso schöner, dass heute alles perfekt war. Ein goldener Oktobertag, wie man nicht schöner wünschen kann! Eine schöne Runde, in heimatliche Gefilde mit dem Ummel und einem Schlenker über Bockel und Mulmshorn. Schön, mal wieder mit Leuten zu quatschen, die man lange nicht gesehen hat. Die Ersten planen bereits ihre Termine für 2018. 

Planung?!

Momentan habe ich noch keine rechte Meinung dazu. Gut, es gibt schon Dinge, die ich gerne machen möchte. Der Köhlbrandtbrückenlauf ist einer davon. Sinnigerweise ist er am gleichen Termin, wie das zweite Münsteraner Lastenradrennen. Ungeclont muss ich mich wohl für eines entscheiden.😟Wenn schon Lastenräder, dann hoffe ich, dass es auch in Bremen ein Rennen geben wird. Einige kleinere Läufe – Wilstedt, SottrumKatzenöhrchenlauf – sind auf jeden Fall geplant. Aber da gibt es auch keinen Stress mit ausgebuchten Startplätzen etc. Was die Radtermine angeht – mmmh, mal sehen. In Nortorf war ich schon 2016 und 2017 dabei. Ohne größeren Aufwand mit Anreise etc. macht Radfahren auch Spaß. Und darum sollte es doch hauptsächlich gehen. Die Superrennfahrerin werde ich in diesem Leben sowieso nicht mehr.

Kilometerfressen ist nicht alles

8.000 km Frau, das war einmal. 5.500 sind es jetzt, vielleicht komme ich noch auf 6.000. Notfalls muss halt die Festive 500 her. Ohne Tacho am Rad zu fahren hat so etwas befreiendes. Und das Smartphone lasse ich bei Alltagsfahrten schon lange nicht mehr mitlaufen, um den Akku zu schonen. Wenn ich Schätzungen abgebe, orientiere ich mich eher am unteren Ende. Lieber tiefstapeln, als zu hoch. Das ist nur peinlich!

Da wir Wilstedt auf der Runde nur gestreift haben, gab es für mich auf dem Heimweg noch einen kleinen Abstecher mit zwei Kugeln Kaf-Ca. Das gehört an so einem Tag einfach dazu! 🍦
(Foto: Olaf Hess)

BBC – die Erste!


„Endlich geht es wieder los!“ Zum Saisonstart der freitäglichen BBC-Runde erfreute uns ganz standesgemäß herrlicher Sonnenschein. So fand sich eine größere Anzahl unterradelter Menschen am Treffpunkt beim Platzhirsch ein. Einige Mutige traten sogar in kurz/kurz in die Pedalen. 

Schnelle Runden, bei denen man heizen kann, gibt es in Bremen genug. Hier ist der Ansatz ein Anderer: Die BBC-Runde ist als eher gemütliches Einradeln ins Wochenende gedacht. Wenn z.B. eine RTF oder ein Rennen ansteht und man etwas die Beine auflockern möchte, ohne gleich die ganze Power ins Pedal zu geben. Oder als Treff, für all diejenigen, die „einfach nur Radfahren“ möchten, ohne jedesmal durchpowern zu müssen. Der Schnitt ist eher Nebensache und anfängertauglich. Geplant sind um die zwei Stunden Fahrzeit und 50 – 60 km. Naturgemäß wird es mit der fortschreitenden Saison etwas weiter und evtl. schneller. Die Runde ist offen für alle. Wer danach noch nicht ausgepowert genug ist, kann ja noch eine Intervallrunde hintendran hängen…😉

Wir BBCs sind kein Verein, sondern eine Truppe Leute, die gerne Radfahren – und dabei unterschiedlich ambitioniert sind. Manche von uns fahren Rennen mit, andere „nur“ einige Touren. Aber gerade das macht die Truppe aus, die Toleranz untereinander, denn uns alle verbindet die Liebe zum Rennradfahren. 🚴🚴🚴🏼

Die Runde jedenfalls war sehr entspannt, hatte viele Mitfahrer und es gab nix zu meckern. Nächsten Freitag wieder! Wer mag ist herzlich willkommen, immer Freitags um 16 Uhr beim Platzhirsch!


(Fotos: Jörg Sudmann und Andreas Schulz)

Die 24h von Nortorf – läuft bei mir!

 

Ich fahr ’ne Runde, und dann noch eine, und dann noch eine… und immer so weiter (frei nach Sven Regener)!

Die 24 Stunden von Nortorf – hört sich ja schon mal geil an. Bei der groben Planung der Events an denen Mitglieder des BBC Teams teilnehmen wollten, fand ich das spannend. Rad am Ring war mir ’ne Nummer zu heftig und Nortorf klang richtig gut zum Üben. Der Termin war ja auch noch lange hin.

Doch die Zeit vergeht schnell, das Datum kam nah und näher. So richtig fit fühlte ich mich noch nicht. Dann hatte mein Quantec auch noch einen Schaden und so musste ich C14 (vielleicht sollte ich meinen Räder auch Namen geben?! – Vorschläge bitte…) mitnehmen. So viel gefahren war ich damit bisher nicht, weil ich mich noch nicht so richtig darauf wohlfühlte. Aber gut, irgendwomit muss ich ja fahren. Dann muss sich der Körper halt an die Gegebenheiten anpassen! Sport findet ja nicht immer nur im Wohlfühlbereich statt, man sollte schon bereit sein, an seine Grenzen und darüber zu gehen.

Der Tag war da, Radklamotten, Rad und diverses Kleinmaterial eingepackt. Auf der Autobahn landeten wir gleich im dicksten Reiseverkehr. Na toll! Ziemlich abgespannt kamen wir endlich an. Nur gut, das die anderen zwei Wagen des Teams schon da waren und sich um einen Raum in der Schule Nortorf gekümmert hatten. Ein Fahrerlager mit Luftmatratzen (von Kingsize Größe bis Minimalistenausgabe), Schlafsäcken, Wäschetrocknern, Materialkästen und Fahrrädern entstand.

Um 10 Uhr morgens war Start; dann konnte man 24 Stunden lang fahren, so oft man konnte bzw. wollte. Runde 1 ging schon gut los! Nach ca. 5 km hatte Katja einen Plattfuß. Kurz danach eine festgeklemmte Kette und zum Schluss noch eine kaputte Speiche bei Tim. Das kostete Zeit & Nerven. Mittlerweile war von den anderen Fahrern nichts mehr zu sehen. Zum Glück ging es nicht so weiter. Da die anvisierten Ziele, Fahrstrategien, Müdigkeit etc. doch recht unterschiedlich waren, fanden sich immer wieder neue Gruppenkonstellationen. Ich habe mich hauptsächlich um Ausdauer bemüht, eine Runde fahren, kurze Pause, zweite Runde fahren, längere Pause war für mich eine gute Aufteilung. Um die Runden zu schaffen, war ich auch bereit nachts zu fahren.

(Foto: RSG Mittelpunkt)

Man glaubt es kaum, aber auch in Schleswig-Holstein gibt es Anstiege. Der eine hatte es auch ziemlich in sich, wenn man kein trainierter Bergfahrer ist. Aber je öfter man ihn fährt, desto besser wird man. Was habe ich diesen Hügel beschimpft! Langsam hoch ging gar nicht. Aber ich habe es doch jedes Mal irgendwie geschafft. Dafür war die anschließende Abfahrt top und die Kurven (wenn kein Gegenverkehr kam) schön zu nehmen! Das entschädigte auch jedes Mal dafür. Als „Bergziege“ würde ich mich trotzdem nicht bezeichnen.

Runde 5 startete ich solo, der Nieselregen ging dann leider in beständigen Landregen über, der mich völlig durchnässte. Jetzt reichte erst einmal. In unserem Hauptquartier hingen überall nasse Klamotten. Didis Schuhtrockner (was es nicht alles gibt…!) lief auf Hochtouren.

Nachts im Dunkeln zu fahren ist ebenfalls ein Erlebnis. Ich hatte das bisher nur einmal gemacht, um meine B+M Ixon IQ 80 zu testen. Aus dem Non-Food Angebot eines Kaffeerösters habe ich eine Stirnlampe (gekauft zum Laufen). Ich wollte ungern die Bänder kaputtschneiden, aber Rolf fand eine Möglichkeit, wie ich sie mit Kabelbindern an meinen Helm befestigen konnte. Einige der Fahrer hatten ihre Räder lichtmäßig ziemlich aufgepimpt, aber an unseren Mischél kam keiner ran!

Wenn man die Runden sooft fährt, kennt man sie irgendwann auswendig. Den toten Iltis am Straßenrand in Gnutz, das Hinweisschild Heuhotel vor dem Anstieg in Heinkenbostel, das Ortsausgangsschild von Bargstedt mit dem Hinweis „Nortorf 8km“. Die Gefahrenstelle in Heinkenbostel, wenn man wegen des Kopfsteinpflasters auf den Radweg wechselt (Bordsteinkante!), hatten wir schon beim Abfahren der Strecke vor dem Start in Augenschein genommen. Ich hatte Glück, nachts mit komplett wegen Nebels beschlagener Brille habe ich die Stelle im Blindflug getroffen. Und die schlechte Strecke auf dem letzten Teilstück ab Bargstedt habe ich bewusst auch erst auf unserer letzten Runde wahrgenommen. Hier bin ich in der Dunkelheit so einigen Längsrillen und Schlaglöchern entronnen. Ich muss dazu sagen, dass ich die ersten Runden im Tageslicht dort lieber auf dem Radweg gefahren bin. So etwas ist zwar selten, aber dessen Zustand ist besser als jener der Straße! Nach einigen Berichten über Platte auf dem Radweg und dem immer heftigeren Schneckenalarm bin ich dann auch auf die Straße gewechselt.

Nachts fahren ist ungewohnt, aber okay. Nachts fahren mit Regen ist doof. Nachts fahren mit Nebel ist absolut ätzend! Es ist eklig nasskalt, aber noch schlimmer finde ich, dass man als Brillenträger absolut nichts sieht! Ich bin ja leider auf eine Brille angewiesen und trage nicht nur eine Radfahrerbrille wegen der Viecher und weil es chic aussieht. Der Vorteil des Nachtfahren ist, dass man weniger von bekloppten Autofahrern belästigt wird. Da war alles dunkel und die Bürgersteige hochgeklappt. Halt stop, mitten in der Nacht waren einige Pokemonjäger mit ihren Handys unterwegs. Aber die waren auf dem Fußweg.

Als einige von uns gegen 6.40 Uhr zum vorletzten Mal starten wollten, fragte ich, ob es noch nebelig wäre – Antwort ja. Dann sagte jemand, es wäre zur Zeit noch kein Kaffee da, da war für mich klar, diese Runde fahre ich nicht mit. Kalt und nass ist das eine, aber ohne Kaffee geht gar nicht. Ansonsten habe ich einen leichten Schlaf und wenn jemand in oder aus dem Raum ging, war ich wach. Dann gab es nur einen Gedanken: Ich bin wach, also fahre ich ’ne Runde.

Ansonsten war die Verpflegung des Events wirklich grandios! Ich hatte schon im Vorfeld viel darüber gehört. Nur zum Essen wollte ich eigentlich nicht dorthin. Aber es gab wirklich ALLES! Belegte Brötchen, Pasta, in der Nacht Suppe, Müsli, Kuchen, Pudding, Obst, Frikadellen, Heringe, Schokoriegel, Kaffee, Cola, Isogetränke und und und…! Nicht nur das Essen, auch die ganze Veranstaltung war spitzenmäßig organisiert. Es gibt eine Notfallnummer, ein Werkstattwagen fährt die ganze Zeit auf der Strecke und eine Fahrradwerkstatt gab es auch. Die Mitglieder und Helfer vom RSG Mittelpunkt haben hier viele hundert Arbeitsstunden geleistet, sonst wäre so etwas gar nicht möglich, bzw. das Startgeld müsste erheblich höher sein. Noch einmal DANKE von dieser Stelle aus!

Ja und die allerletzte Runde, die wir um 8 Uhr in Angriff nahmen, fand dann doch wirklich im Sonnenschein statt! Alle waren kaputt, aber glücklich! Ich habe mein Ziel, 11 Runden (=308km) zu fahren erreicht. Die Rückfahrt war unspektakulär. Das Umschalten vom Radfahrmodus zurück in den Alltag hat zumindest bei mir etwas gedauert.

Tour zum Fisch

  
Die Radfreunde vom BBC rufen zur Fischbrötchentour auf, was macht frau da als Veggie? Mitfahren natürlich!

Ambitioniert wie ich war, hatte ich mich überreden lassen mit dem Rad zum Treffpunkt anzureisen. Schon auf dem Radweg in Adolphsdorf kamen mir Bedenken: starker Wind, natürlich von vorne! Mir schwante nichts Gutes… Wenn schon eine One-Way-Tour, dann doch bitte mit Rückenwind. Könnte man nicht kurzentschlossen das Ziel wechseln?!

Zu nicht mehr nachtschlafender Zeit standen wir am Tierheim. Heike und Frank hatten nur wenig Schlaf bekommen und wurden dann auch noch von einem Plattfuß behindert. Vielleicht doch mal anderes Material? So Vollgummireifen vielleicht? Aber warum es gut ist, in Pannenhilfe geübt zu sein, folgt später.

Wir kamen durch einen Ort namens Verlüßmoor – verlassenes Moor? – als uns ein Schäflein verloren ging. Nachdem sich zwei Hirten auf die Suche machten, legte die restliche Truppe eine Rast ein. Dabei trafen wir auf Matthias Schmitt und einige schweißüberströmte Jungs. Einer davon war sogar mit einem Trekkingrad unterwegs, was z.B. mich an meine Anfangszeit erinnerte. Damit wurde die Leidenschaft für schnelle Räder geweckt! Matthias war erstaunt, dass wir nur eine One-Way-Tour geplant hatten. Aber es gibt ja Rennradfahrer, die auch Fußballenthusiasten sind, und das Deutschlandspiel auf keinen Fall versäumen wollten.

Bei einer Rast dürfen natürlich die Riegel nicht fehlen. Entweder sind die mit Schokolade überzogen, die dann schmilzt und die Hände einsaut oder es sind diese Teile von „Powerbar“, die nur aus Zucker und E-irgendwas bestehen und im Mund immer mehr werden. Rolf hatte sich im Biomarkt mit oberleckeren Riegeln eingedeckt. Innendrin mit Mandelcreme und von außen nicht klebrig! Die kaufe ich mir jetzt auch.

Was darf auf keiner Ausfahrt fehlen, der Running Gag sozusagen? Richtig, der Plattfuß! Diesmal war ich dran. Zum Glück hatte ich gleich zwei Profi-Helfer: Danke Ingo und Frank! Und man glaubt es kaum: Das wieder Festtüdeln der Satteltasche hat länger gedauert als das Schlauchwechseln! Also, wer eine neue Satteltasche braucht, sollte keine von „Deuter“ kaufen. Und derjenige, der sich das Konzept erdacht hat… ich schreib jetzt mal lieber nicht, was der verdient hätte!

Im Schaufenster Bremerhaven scharten sich die Mitfahrer dann um die Fischbude. Mir stach der Aufsteller eines Cafes ins Auge, d.h. hier gab es Eis! Und ne leckere Rumkugel gabs auch! Wir saßen gemütlich in der Sonne – einfach herrlich. Nur vor den aufdringlichen Möwen musste man sich in Acht nehmen. Denen ist es ziemlich egal, ob ein Brötchen auf der Erde liegt oder jemand gerade davon abbeissen will. 

Dann schnell zum Bahnhof. Hier nun die größte Herausforderung der gesamten Tour: der Fahrkartenautomat! Verzweifeltes Tippen auf dem Touchscreen, hektische Blicke zur Uhr gefolgt vom quälend langsamen Ausdrucken der vielen Einzeltickets. Puuh, gerade noch geschafft! Im Zug dann die Räder kippsicher festgekeilt, da kam sie dann: die Schaffnerin (oder heißt es jetzt Zugbegleiterin?). Leider nicht mit einem Wägelchen mit Kaltgetränken, sondern leicht vorwurfsvoll – wir hätten die Zugtickets VOR der Abfahrt entwerten müssen. Als wir mit vielen Leuten wortreich unsere Erlebnisse schilderten und sie recht gute Laune hatte, hielt sie uns dann doch nicht für notorische Schwarzfahrer und knipste unsere Fahrkarten. Beim nächsten Mal lösen wir vorher Onlinetickets! 

Das Ansinnen in OHZ auszusteigen und ein paar Kilometer zu sparen entfiel dann, da das Rad von anderen Rädern zugeparkt war und die Zeit zum freiräumen und aussteigen nicht gereicht hätte. Das Angebot von Bremen aus mit dem Auto zu fahren lehnte ich ebenfalls ab, jetzt wollte ich die letzten Kilometer auch noch mitnehmen, zumal ich für den größten Teil der Strecke Begleitung hatte. Zuhause angekommen waren es dann 153 km. Ein toller Sonntag, der dann mit einem erfolgreichen Fussballspiel zuende ging.

Butterkuchen!

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Es mag ja Leute geben, die auch am Sonntag gern im Morgengrauen aufstehen. Das tue ich allerdings schon an allen anderen Tagen in der Woche, so dass ich mit dem Vorschlag, dass sich die BBCler um 8 Uhr in Syke-Barrien treffen und dann gemeinsam an den Start gehen, sehr einverstanden war.

Organisation ist alles, wir brauchten auf niemanden zu warten, denn Bumfiedel hatte rechtzeitig abgesagt.
Der großen Gruppe mit den schönen rot-weissen Trikots (nein, nicht schwarz und nur ein kleines Hähnchen auf dem linken Ärmel… manche Assoziationen lassen tief blicken!) schlossen sich noch ein paar andere Fahrer an. Das Tempo war über die ganze RTF homogen. Leute, mit Euch in der Gruppe fahren, lief heute echt super!

Regelmäßig alle 30 km kamen die Verpflegungsstationen mit dem berühmten Butterkuchen, den ich auch endlich testen wollte. Mmmh, wirklich lecker! Allerdings können nicht alle Fahrer ohne Stop an den Stationen vorbei gefahren sein, denn bei der dritten gab es keinen Butterkuchen mehr! Und das, obwohl der RSV Barrien vorsorglich für die Horden ausgehungerter Radler 16 Quadratmeter (!) bereitgestellt hatte. 

Nun gut, wer keinen Riegel dabei hatte und/oder keine Banane wollte, konnte sich zumindest mit der Vorfreude auf die Bratwurst am Ziel trösten. Die vegetarische Variante war dann auch wieder Kuchen. Nach der obligatorische Panne und einem Schlusssprint hatten wir dann die 114 km geschafft. Für diejenigen BBCs, die neulich die Mecklenburger Seenrunde mit 300 km gefahren sind, war das nur zum Aufwärmen. Mir hat das Gruppenfahren heute so richtig Spaß gemacht! In der Konstellation und mit dem Tempo hätten es auch ein paar km mehr sein können.

B.B.C.hristi HimmelFAHRT

  
Gestern war Vatertag und für das Team stand die B.B.C.hristi HimmelFAHRT auf dem Kalender.  Bestes Wetter, 13 Leutchen am Treffpunkt (10 davon in BBC Klamotten), gute Laune und jede Menge Bananen als Verpflegung waren auch dabei. 

Los gings in die schöne Wildeshauser Geest. Nach einiger Zeit und biologischen Pausen musste keiner mehr einzeln als Schlusslicht fahren. Wir hatten Zuwachs durch einen Gastfahrer bekommen. Unterwegs gab es einige Begegnungen mit Kremserwagen hinter Traktoren und diversen (Möchtegern-) vätergruppen. 

Beim Eisdielenstopp war dann großes Umräumen angesagt, damit wir auch alle einen Sitzplatz und die Möglichkeit zum Verzehr von Spaghettieis (klein bis XXL) und Bananeneis bekamen. 

  
Dann ging es frisch gestärkt in Richtung Heimat. Nach einem kleinen Schlenker, da der ursprünglich angedachte Weg gesperrt war, erreichten wir wieder heimatliche Gefilde. 

Los ging es zur letzten Etappe mit Ziel „Hafen Casino“. Dort angekommen wurden noch weitere Selfies gemacht und die Speicher mit isotonischen Getränken bzw. wahlweise Hopfenkaltschale wieder aufgefüllt. 

Leute, es war eine super Tour mit Euch, hat echt Spaß gemacht! Freue mich schon auf das nächste Jahr!

P.S. Unser Tim Bumfidel war fleißig und hat im Gesichterbuch sowohl eine geschlossene Gruppe als auch eine Fanseite für die B.B.C. eingerichtet. Und Nicole, unsere Fotografin, hat die besten Bilder der Tour hochgeladen. Vielen Dank dafür!

Als Fahrradordner bei der Skate Night

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Als ich noch in Bremen gewohnt habe, war mir das Radfahren oft zu gefährlich. Okay, dass ist auch schon etliche Jahre her und seitdem hat sich ja einiges verändert (Fahrradstraßen etc.).

Radfahren in der Natur ist wunderbar, aber das Radeln in der Stadt hat auch was. Besonders wenn viele nette Leute, coole Musik und eine Motorradstaffel dazugehören…!

Gestern war die erste Skate Night der Saison. Die findet immer am ersten Dienstag im Monat statt, von Mai bis September. Weitere Infos unter: http://www.happyskater.de

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Damit die vielen Inliner gefahrlos quer durch Bremen rollen können, wird der Straßenverkehr auf der Strecke polizeilich kontrolliert. Vorweg fährt die Motorradstaffel, die dann von den Radordnern und letztendlich von Ordnern auf Inlinern abgelöst wird.

Da hat man dann wundervollen, glatten Asphalt für Sprinteinheiten und wird nicht vom Autoverkehr bedrängt. Okay, auch als Ordner wird man manchmal von unwilligen Autofahrern angehupt, aber dass geht den Polizisten der Motorradstaffel auch nicht besser. Die Beharrlichkeit mancher Leute ist einfach unglaublich!

Wenn man so ein Event schon einmal mitgemacht hat und über die Erdbeerbrücke oder die Parkallee fahren konnte, bekommt man so ein kleines Gefühl davon, wie Stadtleben auch sein könnte…

Weitere Ordner sind im Team immer willkommen!

Mit dem BBC über Stock und Stein

  
Es ist schon wieder Freitag, es ist wieder dieser Ort und ich muss Euch jetzt erzählen, was mir widerfahren ist:
Die BBCler und einige andere Fahrer machten sich auf den Weg, mal nicht in Richtung Wilstedt, sondern wegen dem starken Wind gen Ritterhude / Schwanewede. Auf dem Deich hatten wir gleich tüchtigen Gegenwind, aber die Hoffnung zurück ja Rückenwind zu haben, ließ uns ordentlich in die Pedalen treten. 
Um alle Teilnehmer und auch diejenigen, die nicht mit dabei sind, auf die morgige RTF vom Radclub Vegesack einzustimmen, sind wir heute schon mal ein Teilstück davon gefahren. Irgendwann bogen wir dann in einen kleinen Weg ab, der sich nach einigen 100m als Kopfsteinpflasterstraße entpuppte. Hier hatten wir jetzt das perfekte Paris-Roubaix Feeling! Auf die schmerzenden, nach einiger Zeit gefühllos werdenden Hände (die Strecke schien endlos!) hätte ich gerne verzichten können. Das Durchgerütteltwerden war noch zu verkraften, auch aufgrund der gut gepolsterten Sitzfläche (die sich noch im Winterzustand befindet). Aber mein schönes Rad tat mir leid, der Crosser wäre für die Strecke besser geeignet gewesen. Kurz danach setzten sich dann einige von der Gruppe ab, um noch intensiver zu trainieren. 
Wir machten uns auf den Heimweg. Dann gibt es in Ritterhude eine schöne Abfahrt, bei der man schon ganz gut Speed bekommt. Leider endet es vor einer Ampel, die wirklich immer rot ist. Und das fiese ist, die Ampel liegt nicht einsehbar hinter einer Kurve. Man kann dann auch das Pech haben, dass schon 5 Autos an der roten Ampel stehen und der Bremsweg verdammt kurz ist.
Ach und dann gab es noch einen surreal anmutenden Moment auf dem Schüttelstück: Ein Mähdrescher (um diese Jahreszeit!), der ca. 3 m hohes Gras, vielleicht waren es auch vertrocknete Maispflanzen, klein gehächselt hat. Leider konnte ich nicht anhalten, um ein Foto zu machen.
Die Jungs hatten heute ihren Tempomat dabei, welcher sich aber mit zunehmenden Trainingseinheiten (und weniger Wind) steigern wird… Und: mir war schon nach kurzer Zeit nicht mehr kalt! Danke für die Tour!

Freitag ist B.B.C. Zeit!

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Ich habe ja ganz am Anfang vorgewarnt, dass es hier nicht nur um nachhaltige Mobilität gehen wird, sondern unter anderem auch um sportliches Radfahren…
Hier kommt jetzt mein erster Blogbeitrag zur Freitagsrunde der B.B.C. (Bremer Bike Connection)! Die „kleinen grünen Männchen“ (O-Ton Didi) haben sich in neue Klamotten gehüllt und umbenannt. Jetzt sind sie (wir) rot-weiss-schwarz. Manche haben sogar ihr Bike den neuen Teamfarben angepasst. Mit dem Einzug des Frühlings lebt auch die Tradition der freitäglichen Ausfahrt wieder auf. 16.00 Uhr am Platzhirsch, das ist in Rennradkreisen bekannt.
Der B.B.C. war mit Didi, Rolf Sch., Mischél, Heike, Frank und mir recht gut vertreten; einige schnelle Jungs vom RCB und viele bekannte Gesichter, die ich die Winterzeit über nicht bzw. höchstens im facebook gesehen habe. Einige vorwitzige, bleiche und unrasierte Waden blitzten mir entgegen. Andere trauten dem Sonnenschein noch nicht so ganz und kamen lieber in ihren Winterklamotten. Egal. Zum Eingewöhnen nach der langen Winterpause fuhren wir die allerseits vertraute Wilstedt-Runde. Zwischendurch gab’s einen Ortschildsprint, wo sich dann herausstellte, wer den Winter durchgefahren ist und wer nicht (ich). In Fischerhude teilte sich dann die Gruppe, die einen fuhren über Sagehorn und die anderen kürzten über den Hexenberg ab. 
Leute, es hat mal wieder Spaß gemacht, mit Euch zu fahren. Und endlich weiss ich wieder, was ich Freitags nachmittags machen kann…
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